Ich bin ein elendsKind der Sonnenfinsternis

|~ Mein Körper, mein Ich, dient uns der spielerei des Schmerzes ~|

Der Benutzer ist innerlich ver-rückt
ver-rückte Gedanken,
Lebens.freude & Zerstörung


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Angst


[ursprünglich >Enge<, >Beklemmung<, urverwandt mit lat. angustus >eng<],
allgemein eine Stimmung oder ein Gefühl der Beengtheit, Beklemmung und Bedrohung, ein unangenehmer, spannungsreicher, oft quälender emotionaler Zustand, bzw. ein negativer Erwartungsaffekt, verbunden mit einer Minderung oder Aufhebung der willens- und verstandesmässigen >Steuerung< der eigenen Persönlichkeit ...

(Brockhaus Enzyklopädie 19. Auflage, 1986)





Inhalt
_________________________________________________________
I. Was ist Angst ?

II. Wann wird Angst zur Krankheit ?

III. Wie äussert sich Angst ?

IV. Der Teufelskreis der Angst

V. Wie entstehen Angstkrankheiten ?

VI. Wie wird die Angst aufrechterhalten ?

VII. Die Rolle der Vermeidung

VIII. Medikamente bei Angsterkrankungen

IX. Die Behandlung von Angsterkrankungen

X. Die Durchführung von Angstübungen bzw. -expositionen




Anhang
  • Merkblatt für Angstübungen und den Umgang mit Panik





Angst ist mehr als nur ein Gefühl
_________________________________________________________
Angsterkrankungen sind weit verbreitet. Etwa 20% aller Menschen haben schon einmal im Verlauf ihres Lebens während längerer Zeit unter Angst gelitten. Viele Betroffene sprechen aus Scham, Unsicherheit oder Unwissen nicht oder nur "versteckt" über ihre Angstprobleme. Sie kommen deshalb oft erst in behandlung, wenn bereits vielfältige Komplikationen aufgetreten sind. Dabei können Angsterkrankungen in der Regel erfolgreich behandelt werden.



I. Was ist Angst ?

_________________________________________________________
  • Angst ist ein grundlegendes, normales Gefühl, das bei jedem Menschen auftritt, genauso wie z.B. Zorn, Wut, Freude oder Trauer.

  • Angst tritt zumeist in Situationen auf, die als bedrohlich, ungewiß oder unkontrollierbar eingeschätzt werden ("Alarmsignal").

  • Angst ist eine natürliche, sinnvolle und biologisch in unserem Körper festgelegte Reaktionsform.


Sie dient dazu, Körper und Geist auf eine schnelle, kraftvolle Aktivität vorzubereiten:
Kampf oder Flucht. So führt Angst im biologischen Sinn zu einer "Bereitstellungsreaktion" in der maximale Energie zu einem bestimmten Zeitpunkt freigesetzt wird. Sie ist als Evolutionsgeschichte entstanden. In früheren zeiten, in denen die Menschen bzw. ihre Vorfahren noch in der freien Natur lebten, war es lebensnotwendig, dass bei Gefahren eine automatische reaktion eintrat, die sie auf unmittelbares Verhalten vorbereitete (angreifen oder weglaufen). Für die Entwicklung des Menschen sowie der meisten anderen Lebewesen war die Entwicklung einer Angstreaktion also sehr wichtig, um den Organismus vor gefahren zu warnen und somit zu seinem Schutz beizutragen.

Ein gewisses maß an Angst, insbesondere in unbekannten Situationen, ist auch in unserer heutigen zeit angemessen und notwendig. Sie kann die Aufmerksamkeit erhöhen und eine bessere Anpassung an die Situation ermöglichen. Beispielhaft seien hier Situationen im Strassenverkehr erwähnt. Wenn Sie absolut keine Angst empfänden, würde das hupende Auto, das auf Sie zugerast kommt, Sie beim Überqueren der Strasse überfahren. Da ihre "Kampf / Flucht - reaktion" aktiviert und Sie weglaufen läßt, geraten Sie ausser Gefahr und überleben. Die "Angst-Schreck-Reaktion", beispielsweise im Rahmen einer gefährlichen Situation im Straßenverkehr, ist gekennzeichnet durch das plötzliche Auftreten von Angst, starkem herzklopfen, dem gednaken, noch einmal davongekommen zu sein und erst einmal "aussteigen" zu müssen, um wieder zur Ruhe zu kommen. Häufig sind auch Angstgefühle vor möglicherweise unangenehmen Situationen, z.B. die Angst vor einer schwierigen Prüfung. Hier tritt die Angst länger und schon vor der eigentlichen Situation auf und ist eher durch die ängstlichen Befürchtungen charakterisiert (z.B. zu versagen). Ohne Angst könnte man sich verleiten lassen, sich nicht ausreichend auf Prüfungen vorzubereiten oder riskante Manöver beim Autofahren durchzuführen.

Ängste und Angsterlebnisse begleiten uns in vielfältiger Gestalt von der frühen Kindheit bis zum Lebensende. Einige der grundlegenden Ängste, die die meisten Menschen teilen, sind die vor Krankheit, Schmerzen, Dunkelheit, Einsamkeit, Trennung und Verlust.

Viele Menschen sind auch, vor allem in schwierigen Lebenslagen, mit dem Gefühl von wochen- oder monatelang anhaltenden Sorgen und ängstlichen Befürchtungen vertraut (z.B., dass den Kindern etwas zugestossen ist oder, dass berufliche oder finanzielle Sorgen ausweglos erscheinen). Hier wechseln die Inhalte von Angst oft schnell, der Schlaf ist gestört, und vielfältige körperliche Beschwerden wie Herzrasen, Schweißausbrüche und körperliche Unruhe nehmen überhand.

Wieder andere Menschen erleben häufig eine scheinbar unerklärliche und plötzlich auftretende panische Angst, die kaum auszuhalten ist. Weniger bekannt ist, dass nicht nur bestimmte Umweltveränderungen, Belastungen und konkrete Situationen Angstreaktionen auslösen können, Schwindelgefühle, Flimmern vor den Augen, Taubheits- oder Kribbelgefühle.

Bei manchen Menschen reagiert das "Alarmsystem Angst" überempfindlich. Die verschiedenen Reaktionen erfolgen sehr schnell, überschließend und möglicherweise schon bei kleinsten Anlässen. Unter bestimmten Umständen kann sich daraus eine Angsterkrankung entwickeln. Die Betroffenen erleben die Angsterscheinungen sehr intensiv und bedrohlich.



II. Wann wird Angst zur Krankheit ?

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  • wenn die Angstreaktion zu stark sind

  • wenn man unter ihr leidet

  • wenn Angst zu häufig und zu lange auftritt

  • wenn man die Kontrolle verliert

  • wenn sich durch Vermeiden von angstlösenden Situationen viele Einschränkungen im Leben ergeben


Erscheinungsformen von Angstkrankheiten sind :


  • Panikstörung :

Plötzliche, unerwartete Angstanfälle ohne eindeutige Auslöser ("wie aus dem Nichts"). Die Angst zu sterben oder die Kontrolle zu verlieren steht dabei meist im Vordergrund. Sie ist verbunden mit intensiven Körperempfindungen wie herzklopfen, herzrasen, Schwindel, Benommenheit, Druckgefühl, Ziehen und Schmerzen in der Brust oder zahlreichen anderen Symptomen.

  • Agoraphobie ("Platzangst") :

Entwickelt sich oft aus Panikanfällen, tritt jedoch auch unabhängig davon als Situationsabhängige Angst auf. Die Betroffenen fangen an, Situationen und Orte zu vermeiden, wo sie das Auftreten der Angstanfälle befürchten : z.B. Kaufhäuser, Kinos, Menschenmengen, Restaurants, öffentliche Verkehrsmittel, Autofahren, fahrstühle oder Höhen.

  • Soziale Phobie :

Unangemessene Furcht vor dem Umgang mit anderen Menschen in bestimmten Situationen. Die Betroffenen befürchten, sich lächerlich zu machen, zu versagen oder wegen ihres vermeintlich ungeschickten Verhaltens gedemütigt zu werden. Hierzu gehören Ängste vor Anderen zu reden, zu essen oder in anderer Weise im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit zu stehen, meist mit starker Erwartungsangst vor jeglichen nicht vertrauten zwischenmenschlichen Beziehungen.

Sorry, demnächst mehr.. Seite ist noch im Aufbau ..








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